Der Erfolg von Projekten und individuellen Vorhaben hängt entscheidend davon ab, wie gut es gelingt, kritische Beteiligte in die richtige Richtung zu lenken und zu überzeugen. Grundlegend stellt sich allerdings die Frage, wie Sie diese überhaupt als kritisch Beteiligte identifizieren können und vor allem: Wie können Sie Ihre Stakeholder auch remote erreichen und auch aus dem Home-Office für sich gewinnen?

Bei einem Projekt geht man für gewöhnlich systematisch vor: Man identifiziert jeden für den Erfolg kritischen Beteiligten, analysiert dessen Einstellung und stellt abschließend dessen Unterstützung sicher. Bei kleineren Anliegen oder einzelnen Vorhaben verfährt man meistens auf eine andere Art. Hier baut man das notwendige Unterstützungsnetzwerk eher informell auf: sei es am Rande von Meetings, bei Gesprächen in der Kantine oder bei einer gemeinsamen Kaffeepause. Doch diese häufig recht erfolgreiche Form der “Vernetzung by walk-around” funktioniert aus dem Home-Office nicht und genau darin liegt nun die Herausforderung. Nun geht es auch bei einzelnen Anliegen und Vorhaben darum, ein ähnlich systematisches Vorgehen wie bei formalen Projekten zu nutzen. Damit der eigene Einfluss und die eigene Wirksamkeit nicht unter physischer Abwesenheit leiden und Sie den Kontakt und die Bindung zu Ihren Kontakten nicht verlieren. Wie kann das gelingen?

Es braucht einen Stakeholder-Actionplan

Damit das  “Netzwerken” aus dem Home-Office problemlos gelingt, empfehlen wir, für jedes relevante Anliegen oder Vorhaben einen dedizierten Actionplan anzulegen. Der Actionplan stellt einen Rahmen zur Verfügung, um die Notwendigkeit und Wahrscheinlichkeit, mit der Unterstützung einzelner Stakeholder rechnen zu können, einzuschätzen und um die notwendigen Maßnahmen dafür zu definieren.

Es geht schlichtweg darum, systematisch die Einstellung oder Haltung eines jeden Stakeholders grob zu bewerten und sich vor allem mit den Gründen dafür dazu auseinanderzusetzen. Denn nur, wenn man die größten Lücken zwischen benötigter und existierender Unterstützung durch den Stakeholder richtig analysiert, kann man eine erfolgreiche Schließung planen. 

Folgendes Formular eignet sich dafür:

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Achten Sie in Ihrer Analyse darauf, die Stakeholder richtig zu priorisieren. Stakeholder, die für den Erfolg Ihres Vorhabens am notwendigsten sind, aber die kritischste Haltung dazu haben, sollten in Ihrem Actionplan ganz oben stehen und Ihre volle Aufmerksamkeit genießen.

Und dabei ist ganz wichtig: Unabhängig davon, welchen Inhalt Ihre Maßnahme hat und welches Ziel Sie mit einer Maßnahme verfolgen, sollten Sie zunächst immer das persönliche Gespräch mit Ihren Stakeholdern suchen. Greifen Sie zum Telefon, sprechen Sie mit den Personen und verzichten Sie auf E-Mails. Gerade in Zeiten, wo man sich nicht mal zufällig in der Kaffeeküche treffen kann, ist die höchstmögliche, menschliche Kontaktqualität erfolgsentscheidend.

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